Die E-Mail als Kommunikationsmedium

Während früher bevorzugt Briefe versendet wurden, läuft in der heutigen Zeit moderner Technologie fast alles nur noch digital ab. Die E-Mail ist seit Jahren das Kommunikationsmedium Nummer 1. Sie liegt mit rund 80% sogar deutlich mehr im Trend als telefonische Kommunikation – insbesondere, wenn es um Kundengewinnung und Kundenbindung geht. Kaum ein Unternehmen verzichtet auf den Kontakt via E-Mail oder den Newsletter Versand. Mit dem Weg der Informationsvermittlung hat sich aber auch die Art der Kommunikation deutlich verändert. In der Regel folgen auf E-Mails nur noch selten direkte Antworten von Kunden respektive Interessenten. Die angesprochene Zielgruppe hat ihren eigenen Weg gefunden, auf Neuigkeiten, Informationen sowie Angebote zu reagieren. Und genau darauf müssen sich Unternehmen einstellen, um herauszufinden, wie positiv oder negativ die Resonanz auf versendete E-Mails überhaupt ist.

Die Nutzung von E-Mail Verteilern und Newsletter Programmen ist in einem Unternehme, das bevorzugt online agiert, unerlässlich. Hier bietet sich nicht nur die Möglichkeit, Newsletter und andere E-Mails ganz einfach zu erstellen. Auch bekommen Unternehmen ein direktes Feedback, können Daten von Abonnenten abspeichern und wissen sofort, wie oft ihre Mails gelesen, geöffnet oder aber Links angeklickt wurden. 

Cienpies Design / Shutterstock
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Der „Call to Action“ für mehr Response

 

Wird die E-Mail als Kommunikationsmedium genutzt, lautet das Stichwort für Unternehmen „Response“, was übersetzt so viel heißt wie Resonanz oder auch Reaktion. Wer sich mit E-Mail Marketing auseinandersetzt, der wird schnell feststellen: Kaum ein Abonnent wählt den direkten Weg, Kontakt mit dem Versender aufzunehmen. Bei Newsletter Verteilern wird dieser Weg sogar oftmals durch ein „NoReply“ unterbunden. Somit gilt es, eine andere Methode zu finden, Response von Seiten der Abonnenten zu messen.

 

Vielfach werden ganze Newsletter Kampagnen gestartet – beginnend mit der Willkommens-E-Mail. Die Reaktion erfolgt dann vor allen Dingen dadurch, dass die E-Mail geöffnet und im Idealfall gelesen wird. Zumindest das Öffnen lässt sich über Verteiler nachvollziehen. Die konkrete Kommunikation findet aber erst dann statt, wenn in der Mail enthaltene Links geöffnet werden. Zeitgleich ist eine Reaktion mittels sozialen Netzwerken möglich. Inhalte lassen sich dank der heutigen Technologie ganz einfach über Social Media Seiten teilen. Damit haben Versender gleich mehrere Ziele erreicht. Zum einen ist erkennbar, dass die Resonanz auf die Inhalte positiv ist. Zum anderen dient das Weiterleiten von Mail zu Netzwerk der Kundengewinnung, die mitunter vollautomatisch abläuft. So werden aus 10 potentiellen Kunden ohne weiteres Zutun 100, 1.000 und mehr – die sich im Idealfall gleich selbst in den Verteiler eintragen.

 

Unerlässlich: Der Call-to-Action

 

Damit die E-Mail als Kommunikationsmedium wirklich ihren Zweck erfüllt, muss ihre Wirkung auf Leser klar sein. Abonnenten eines Newsletters und auch Empfänger einzelner E-Mails zeigen nur dann eine Reaktion und treten in Kommunikation, wenn man es ihnen vorgibt. Der „Call to Action“, also die Aufforderung zu einer Handlung, ist deshalb bei jeder E-Mail Kommunikation ein Muss. Als Unternehmen ist man gezwungen, Mehrwert zu liefern und den potentiellen Kunden aufzufordern, einen Link anzuklicken – um weitere Informationen zu erhalten, die gewünschte Webseite zu erreichen und im besten Fall einen Kauf zu tätigen. Tut er dies, war die Kommunikation erfolgreich. Sollte die Resonanz nur bedingt positiv ausfallen, kann dies durchaus an einem fehlenden oder nicht eindeutigen „Call to Action“ liegen.